

Das erste Buch von Josef Brustmann
Josef Brustmann wächst in großer Armut als achtes von neun Kindern auf.
Zwei sterben viel zu früh, die anderen wärmen einander mit Singen, Lachen und Musizieren.
Der Vater, für acht Jahre von Krieg und Kriegsgefangenschaft verschluckt, zeigt seine Liebe zu Josef erst ganz spät – und doch auch, dass es dafür nie zu spät ist. Josef gibt alle Liebe weiter an seine Kinder und Enkelkinder.
Seine eigenen Großväter kürzten unglücklich ihr Leben ab. Trauer, die lange nachhallt in den nächsten Generationen.
Vertrieben werden aus der Heimat: Zufällig stranden sie im »gelobten« Land Bayern, in Waldram bei Wolfratshausen – ehemals Föhrenwald, ehemals Displaced-Persons-Lager und jüdisches Schtetl.
Wie schnell die einen »vergessen« können, die anderen nie; was ist der Mensch, was ist das Leben? Für beides gibt es keine Generalprobe.
„Ihr Buch von Jedem, der Wer ist, habe ich in mehreren Streifzügen mit offenen inneren Augen gelesen.Was für eine gutherzige Weltlichkeit in jedem Satz. Besonders nah mir gekommen die Passage über den „harten“ und zuletzt doch so scheu die Kinderliebe an und über sich streifen lassenden böhmisch-mährischen Vater.“Noch keine Bewertungen für dieses Event.