
Mo.
13 Apr.
2026
Karneval im Dritten Reich: Ein Büttenredner betritt die Bühne. Es ist der populäre Karl Küpper. Die Nationalsozialisten verbieten ihm das Reden – doch er bleibt unbeirrbar und provoziert mit Mut zur Provokation.
Auf der Bühne der Volksbühne am Rudolfplatz in Köln erzählt Küppers Geschichte als Bühnenfigur, dargestellt von der kölschen Legende Gerd Köster, begleitet von einem Ensemble aus Schauspielerinnen, Schauspielern und Kölner Bürgerinnen und Bürgern.
Die Inszenierung von Stefan Herrmann, bekannt für eindringliche, gesellschaftlich relevante Theaterarbeiten, inszeniert das Leben des „Verdötschten“ in einer Power-Performance am traditionsreichsten Ort Kölns, der Volksbühne am Rudolfplatz.
Der Autor Tilman Strasser, ausgezeichnet mit dem Dieter-Wellershoff-Stipendium der Stadt Köln, hat das Stück eigens für diese Produktion geschrieben.
Flankiert wird Küppers Schicksal durch Geschichten von Kölner Bürgerinnen und Bürgern, die sich im Karneval engagieren und damit Obrigkeiten durch den Kakao ziehen. Auf Basis von Küppers Leben verhandelt der Abend die Frage: Wie weit bist du bereit, für deine Kunstfreiheit zu gehen?
Termine und Karteninformationen finden Sie auf Nachfrage. Erleben Sie eine provokante Theaterproduktion über Kunstfreiheit, Widerstand und Karneval.