

Richard Galliano (Akkordeon), Paolo Fresu (Trompete) und Jan Lundgren (Klavier) bringen mit Mare Nostrum musikalische Geschichten vom nördlichsten bis zum südlichsten Ende des Kontinents zusammen – mit Einflüssen aus folkloristischer, klassischer und populärer Musik, verbunden mit der Freiheit des Jazz.
Was im Jahr 2005 mit drei Konzerten in Schweden als ein Experiment begann, drei der profiliertesten Charaktere des europäischen Jazz zusammenzubringen, hat sich in 20 Jahren zu einem der prägendsten Besetzungen des „Sound of Europe“ entwickelt: Fresu (sardischer Trompeter), Galliano (französischer Akkordeonist) und Lundgren (schwedischer Pianist).
Auf hunderten Konzerten und drei gefeierten Alben wurde aus dem All-Star-Projekt eine höchst sensibel aufeinander eingespielte Working Band – und die drei Musiker wurden enge Freunde. Beides hört und spürt man auf Mare Nostrum IV.
Die Meisterschaft von Fresu, Galliano und Lundgren liegt in den Nuancen, dem gemeinsamen Fluss melancholisch-anrührender Melodien, in den schillernden Texturen und subtilen Wendungen der Musik. Und sie liegt in der Tiefe des schieren Klangs – von der Artikulation jeder einzelnen Note bis zum inzwischen ikonisch geworden Trio-Sound.
Die zwölf Stücke auf Mare Nostrum IV, die Fresu, Galliano und Lundgren speziell füreinander geschrieben oder arrangiert haben, sind eine in der Musik Wirklichkeit gewordene Utopie von Schönheit und Gemeinschaft – eine in unserer Zeit so wertvoll und bedeutsam scheint.
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