

„Bavarese“ ist der Debütroman des bekannten TV-Schauspielers Leo Reisinger. Die mitreißende Mischung aus Thriller und Milieustudie führt mitten hinein in die Welt rund um den Münchner Großmarkt – und zieht die Protagonisten, den Hilfsarbeiter Sepko, in eine rasante Geschichte aus Liebe, Neid, Eifersucht, Gewalt und Gier.
In den frühen Morgenstunden, wenn die Schickeria Münchens noch in den noblen Clubs zwischen Champagner und Koks feiert, erwacht auf dem Großmarkt eine ganz andere Welt: Hier kämpft die alleinerziehende Lene mit den Herausforderungen des harten Alltags.
In Leo Reisingers erstem Roman verschmelzen die Milieus von Glitzerwelt und Großmarkt zu einem vielschichtigen Erzählgewebe. Mittendrin die zarte Lene: Tag für Tag beliefert sie mit einem klapprigen Lieferwagen einen kleinen Kundenstamm mit Obst und Gemüse, um sich und ihren sechsjährigen Sohn über Wasser zu halten. Auf dem Großmarkt lernt sie den Hilfsarbeiter Sepko kennen.
Seine Schichten sind hart, sein Lohn mager. Das große Geld mit der Gastronomie machen andere – auch jenseits der Legalität. So tritt Pfeiffer auf den Plan: Er ist Gastronom und angehender Wiesnwirt, hat Geld und Einfluss und wird Sepkos Nebenbuhler. Ohne es zu wissen, setzen beide mit ihren Bemühungen um Lene eine Kettenreaktion in Gang, die unaufhaltsam eskaliert.
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