

Die Melodie ist der schöpferische Ursprung: sie bestimmt Inhalt und Form und gibt jedem Werk seine Gestalt. Von Rachmaninows Vocalise über Kofflers farbige Skizzen bis zum gesanglichen Dialog im Mozartschen Klavierkonzert zeigt sich, wie eine unsterbliche Melodie Atem, Sinn und innere Proportionen formt. Die g-Moll-Sinfonie bündelt diese melodische Energie in dramatischer Gestik und macht deutlich, dass aus einer einzigen, unverwechselbaren Melodie ein ganzes emotionales Gefüge erwächst.
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