

Das Programm blickt in die Wurzeln der deutschromantischen Tradition, in der Choralmotiv, Streichersatz und formale Weite eng verwoben sind. Mendelssohn legt mit einem kompakten, lyrischen Sinfoniesatz den melodischen Keim frei; Hartmanns Concerto funebre macht die Violine zur klagenden, erinnernden Stimme zwischen Trauer und Widerstand. Bruckner dehnt diese Intimität zur symphonischen Weite und führt den Abend zu einer ruhigen, entschiedenen Entfaltung, in der Stille und Größe zusammenfinden.
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