

Der Posaunist Tim Tooney erzählt die rätselhafte Lebensgeschichte seines Freundes Danny Boodman T. D. Lemon Novecento: Er wird im Jahr 1900 als Säugling auf dem zwischen Genua und New York verkehrenden Emigrantenschiff Virginian von Matrosen gefunden.
Seine Eltern, offenbar arme Auswanderer, haben ihn in einer Pappschachtel auf dem Piano des Ballsaals ausgesetzt. So wächst der Junge auf der Virginian auf, entwickelt sich zu einem begnadeten Jazz-Pianisten und verzaubert mit seinem virtuosen Spiel fortan das Publikum.
Novecento hat jedoch noch eine weitere ungewöhnliche Begabung: Er kann in den Augen der Schiffspassagiere lesen und die Atmosphäre der Orte erspüren, die sie besucht haben – so, als ob er selbst dort gewesen wäre. Diese Gabe ist erstaunlich, zumal er die Virginian niemals verlassen hat. Doch nach 32 Jahren entschließt er sich plötzlich, von Bord zu gehen …
Seit vielen Spielzeiten begeistert Adrian Linke mit seinem poetischen und berührenden Solo-Abend das Publikum.
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