

Endlich 50! So jung brechen wir nicht mehr zusammen. Nach Pausenhof, Pickeln und Planung der Familie haben wir das Schlimmste hinter uns und sind immer noch da – und ja: Es darf gefeiert werden.
Gut, viele von uns können keine Bewegung mehr ohne Geräusch machen und bei manchen werden die Arme zu kurz, um das Großgedruckte zu lesen. Und doch: Die Hinweisschilder auf dem Weg der Selbstverwirklichung sieht man eh nur mit dem Herzen.
Doch Obacht: Die zweite Halbzeit des Lebens will nicht mit schlechten Kalendersprüchen vertrödelt werden. Darum müssen wir in Sachen Selbstverwirklichung schnell entscheiden: Masterstudium, Mount Everest Besteigung oder Makramee? Weltrettung oder Weinprobe? Und wie erhält man sich die Lebensfreude trotz des offensichtlichen Verfalls?
Dagmar Schönleber weiß: Zum Glück haben wir in der 2. Pubertät mehr Lebenserfahrung, Bauchgefühl und Gelassenheit. Wir tragen alles mit Würde – außer beige!
In Worten und Musik aller Art verbindet sie Klug- und Albernheit in ihrer ganz eigenen Art und verkündet: Es ist immer noch alles machbar. Denn ü50 bedeutet doch: Ab jetzt sind wir Goldstandard!
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