Joseph Moog: „Kosmos Beethoven“ im moderierten Konzert
In keiner anderen musikalischen Gattung lässt sich die Entwicklung von Ludwig van Beethoven als Komponist besser nachvollziehen als in den Klaviersonaten. Sie erscheinen wie Labore, in denen sich Beethoven an Neuerungen versucht, die später auch in größer besetzten Werken zum Tragen kommen.
In einem moderierten Konzert nähert sich der in Ludwigshafen geborene Pianist Joseph Moog dem „Kosmos Beethoven“ an und bringt dabei nicht weniger als drei Repertoireklassiker zu Gehör.
Drei Klaviersonaten im Fokus
- „Pathétique“: führt den klassischen Stil zur Vollendung und deutet zugleich mit ihrer romantischen Ausprägung schon auf die ausdrucksvolle Dramatik späterer Meisterwerke hin.
- „Waldstein-Sonate“: gilt als Klavierkonzert ohne Orchester und ist hochvirtuos.
- „Mondscheinsonate“: war schon zu Beethovens Lebzeiten eines seiner populärsten Klavierwerke – so beliebt, dass er einmal gegenüber Carl Czerny bemerkt haben soll: „Immer spricht man von der Cis-mol Sonate! Ich habe doch wahrhaftig Besseres geschrieben.“