

Der Mann – ein Opfer? Noch immer sind es vor allem Männer, die Macht ausüben und gesellschaftliche Strukturen prägen. Doch hinter dieser Dominanz zeigt sich eine widersprüchliche Realität: Männer, die sich entziehen, schweigen oder emotional unerreichbar bleiben – in Beziehungen, Familien und sich selbst gegenüber.
Ausgehend vom Verlust ihres Bruders begibt sich Sophia Fritz auf eine eindringliche Spurensuche. Dabei stellt sie zentrale Fragen: Wie entsteht Männlichkeit heute – und warum ist sie so oft mit Schmerz verbunden? Für Männer selbst und für ihr Umfeld.
Nach »Toxische Weiblichkeit« legt sie mit »Der Mann, das Opfer« (ET 6. Oktober 2026) eine kluge und einfühlsame Analyse patriarchaler Männlichkeit vor. Gleichzeitig eröffnet sie eine Perspektive auf ein freieres, verletzlicheres Verständnis davon, was es heute heißen kann, ein Mann zu sein.
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