

1990 in New York: Der Musical-Komponist Jon wird in einer Woche 30 Jahre alt und hat zu seinem großen Bedauern noch keinen Hit gelandet. Der Druck steigt, und als leidenschaftlicher Stephen-Sondheim-Fan hört er die Zeit ticken – mit zunehmender Sorge um die Sinnhaftigkeit seines Lebens.
Sein Freund Michael hat inzwischen seinen Traum, Schauspieler zu sein, an den Nagel gehängt und verdient nun gutes Geld in einer Marktforschungsfirma. Jons Freundin Susan, eine Balletttänzerin, unterrichtet hauptsächlich und ist bereit, ihr Leben in New York hinter sich zu lassen: Sie würde gern eine Familie gründen. Doch Jon hat seinen Wunsch, am Broadway zu landen, noch nicht aufgegeben. Er setzt alles auf sein aktuelles Stück „Superbia“, das kurz vor einer Workshop-Präsentation steht.
Dieses tiefsinnige, rockige Musical konzipierte Jonathan Larson 1990 ursprünglich als solistischen „Rock Monologue“ und erschuf damit ein völlig neues Genre. Mit seinem Folgewerk „Rent“ 1996 hatte er schließlich den großen Erfolg.
„tick, tick… BOOM!“ enthält autobiografische Züge: Neben dem Namen Jon wurde auch Larson 1990 30 Jahre alt und hoffte auf den Durchbruch, den er leider kaum mitbekam – da er am Tag der Premiere von „Rent“ viel zu jung verstarb.
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