

Dieses Konzert widmet sich der außergewöhnlichen Freundschaft zwischen Dmitri Schostakowitsch und Mieczyslaw Weinberg – zwei Komponisten, die trotz unterschiedlicher Herkunft und unter den schwierigen Bedingungen stalinistischer Repressionen eine tiefe menschliche und künstlerische Verbindung entwickelten.
1948 wurde die sowjetische Kulturszene von der Kampagne gegen Formalismus erschüttert, die Komponisten wie D. Schostakowitsch, S. Prokofjew, A. Chatschaturjan und M. Weinberg unter großen Druck setzte. Parallel dazu war die kulturelle und wissenschaftliche Arbeit in den 1940er- bis 1950er-Jahren durch die Kampagne gegen „wurzellosen Kosmopolitismus“ geprägt, die einen deutlichen antisemitischen Unterton hatte.
Weinberg, selbst jüdischer Komponist, und Schostakowitsch, der die jüdische Musik leidenschaftlich studierte, verband die gemeinsame Suche nach musikalischen Ausdrucksformen – trotz der ideologischen Vorwürfe.
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