

Mit seinem neuen Album „Outside Of The Eastside“ legt US-Blues-Gitarrenlegende Mike Zito ein Album vor, das Lebenserinnerungen an seine Heimatstadt St. Louis in sozialkritischen Songs verarbeitet. Gleichzeitig singt er über den wirtschaftlichen Niedergang und die Dekadenz in der Gesellschaft.
Entstanden ist eine profilierte Blues-Rock-Platte, die spürbar macht, wie persönlich seine Themen sind.
Der Gitarrist, Sänger und Songwriter aus St. Louis, Missouri, war Mitbegründer der Supergroup Royal Southern Brotherhood. Dazu gehören unter anderem Cyril Neville, Devon Allman und Charlie Wooton. Seit 2014 konzentriert sich Zito auf seine eigene Karriere.
Fast alle seiner Alben wurden für Blues Music Awards als „Best Album“ nominiert oder ausgezeichnet.
Bis er in Texas sesshaft wurde und sich selbst aus den Fängen persönlicher Dämonen befreite, lebte Zito ein bewegtes, selbstzerstörerisches Leben. Er war zwischenzeitlich obdachlos und drogensüchtig.
Er selbst sieht die Musik als eines der heilenden Elemente in seinem Leben an – entsprechend spiegeln sich seine Lebenserfahrungen in seinem Gitarrenstil und seinem Gesang wider.
„Da weiß jemand, wovon er singt, wenn es um die Abgründe und Härten geht.“
Zito wird als einer der namhaftesten Musiker im Blues weltweit gefeiert. Sämtliche Größen der Blues-Szene erweisen ihm immer wieder ihre Referenz, so hat ihm beispielsweise Joe Bonamassa als Produzent zur Seite gestanden.
Sein Spiel reicht von spektakulären, eruptiven Soli zu traditionell groovenden Licks.
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