„Am Eigelstein es Musik“ – so besingen es De Räuber und feiern das kölsche Lebensgefühl dieses besonderen Veedels.
Doch das Eigelsteinviertel hat weit mehr zu erzählen als nur eine Liedzeile.
Noch vor 50 Jahren gehörte es zu den berüchtigten Rotlichtvierteln, in denen das „Kölsche Miljöh“ den Ton angab.
Im Mittelalter hingegen bestimmten Studenten das Bild: In kleinen Bursen stärkten sie sich mit Bier und ließen das anstrengende Gelehrtenleben hinter sich.
Dazwischen lagen Weinberge und „Kappes“-Felder – schließlich befanden sich hier bedeutende Kirchen.