1947: Ein Unwetter zwingt den Schlossherrn, zwei Fremde in seinem zum Museum umfunktionierten Haus aufzunehmen.
Der Bibliothekar Michael und Dora sind beide zwei Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges aus Israel zurückgekommen. Zufällig entdecken Michael, der nach geraubten Büchern aus jüdischem Besitz sucht, und die Fürsorgerin Dora, die in ihrer alten Heimat auf der Suche nach jüdischen Kindern ist, die entkommen konnten und den Krieg überlebt haben, dass dort ein junges Mädchen versteckt wird. Der Schlossherr hat sie auf der Flucht vor den Nazis aufgenommen, während ihre Familie abtransportiert und ermordet wurde.
Wird Lena den Fremden glauben, dass keine Gefahr mehr besteht, und den Schlossherrn verlassen, der sie behalten will?
Das Mädchen, die Schlossherrin, in ihrer Annahme allein überlebt zu haben, trifft eine Entscheidung.
Das einzige von Lea Goldberg geschriebene Theaterstück ist ein wichtiger israelischer Klassiker und liegt nun in einer neuen Übersetzung von Gundula Schiffer aus dem Hebräischen vor.
Dauer: ca. 85 minr / anschließend Publikumsgespräch