

Ein Gefängnis, eine Zelle, zwei Verbrecherr und eine wahnwitzige Idee.
Den bauernschlauen Ganoven Gepetto und Robert, den alternden, eitlen und intellektuellen
Theaterschauspieler verbindet nur eines, sie sitzen nämlich gemeinsam in der Zelle eines
heruntergekommenen Gefängnisses irgendwo im nirgendwo. Gepetto überredet Robert, ihm das
Schauspielen beizubringen. Gepettos Sprache ist vulgär, direkt und ungeschliffen, Robert zitiert
Shakespeare. Dieser Gegensatz sorgt für eine hohe Dynamik und Explosivität. Das emotionale Spiel
auf Messers Schneide ist bitterböse komisch, schlägt aber in manchen Momenten in eine tragische
Ernsthaftigkeit um.
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