Deine Veranstaltungen
in Köln



Do.
28 Mai
2026
Seit 58 Jahren stehen Tower of Power für Funk- und Soulmusik vom Feinsten. „Wir waren eine Soulband namens The Motowns“, erinnert sich Emilio Castillo. „Rocco war Bassist, ich war dabei und mein Bruder war Schlagzeuger. 1968 lernte ich „Doc“ Kupka kennen und lud ihn zu einem Vorspielen ein. Er kam in die Band und schließlich änderten wir unseren Namen in Tower of Power.“
Der Grund für die Namensänderung: Die Band hatte ein bestimmtes Ziel vor Augen. Sie wollte unbedingt im legendären Fillmore Auditorium auftreten. Mit einem Namen wie The Motowns und dem passenden Bühnenoutfit einer Soul-Coverband hätte das in Zeiten der „Love Revolution“ der Hippie-Bewegung niemals funktioniert. Tower of Power ließen ihre Haare lang wachsen und begannen, eigene Songs zu schreiben – die schließlich zu ihrem Debutalbum werden sollten.
„East Bay Grease“ erschien 1970 und definierte ihren Sound. Der Erfolg des Albums verschaffte ihnen einen Vertrag bei Warner Brothers. „Bump City“, ihr Debütalbum für das Label aus dem Jahr 1972, war sowohl in den Billboard 200 als auch in den R&B-Albumcharts ein absoluter Volltreffer und enthielt Hits wie „You’re Still A Young Man“ und „Down to The Nightclub“.
In den weiteren Verlauf der 70er Jahre erlebte die Band dank Radio-Erfolgen wie „So Very Hard to Go“ und „What Is Hip?“ eine echte Boomphase. Sie nahmen weiterhin Alben auf und tourten weltweit. Laut Castillo ist ihre Liebe zur Bühne heute noch so stark wie 1968.
Im Jahr 2018 kehrten Tower of Power nach Oakland zurück, um ihr 50-jähriges Jubiläum zu feiern. Ihre mitreißenden Grooves und die ausgelassene Party-Stimmung bei ihren Shows waren während ihrer gesamten fünfzigjährigen Existenz verlässlich Balsam für die Seele. Die Veröffentlichung von „50 Years of Funk & Soul: Live at the Fox Theater“ hätte dabei zu keinem besseren Zeitpunkt kommen können und bescherte Tower of Power ein erneutes Karrierehoch.
Inzwischen hat die Band Castillos bescheidene Ambitionen der Anfangsjahre längst weit übertroffen. Sie bereist die Welt, feiert eigene Hits und hat legendäre Künstler wie Otis Redding, Elton John, Santana, Grateful Dead, John Lee Hooker, Aerosmith, Bonnie Raitt und unzählige andere begleitet.
Dabei haben sie einen „Oakland-Soul“-Sound definiert, der ebenso unverkennbar ist wie der aus Castillos Heimatstadt Detroit – und inspiriert ist von Memphis und Philadelphia.
Die Zukunft von Tower of Power bleibt also dynamisch und energiegeladen – gute Neuigkeiten für ihre Fans auf der ganzen Welt, die sich nach dem Groove der Band sehnen, wie ihn nur Tower of Power erzeugen können!