

Entstanden ist das Album nach monatelangen Touren. Gemeinsam mit ihren musikalischen Weggefährten Igor und Benjamin zog sich Jain für drei Wochen in ein Haus in den Hügeln von West Hollywood zurück. Umgeben von Synthesizern, Computern und aufgetürmten Lautsprechern und mit den Bildern tanzender Konzertbesuchender im Kopf entstanden die Songs in bemerkenswert kurzer Zeit. Vier Begriffe gaben dabei die Richtung vor: „wild“, „hypnotic“, „club“ und „rock“.
Diese Leitgedanken finden sich in „Soul System“ wieder: Jain spielt mit der Spannung zwischen Mensch und Maschine, lässt Herzschläge auf Drum Machines treffen und verbindet emotionale Unmittelbarkeit mit ihrer ungebrochenen Experimentierfreude.
Vor allem ist „Soul System“ aus der Energie des Live-Spielens heraus entstanden – und genau dorthin kehren diese Songs nun zurück. Jains Konzerte werden damit zum natürlichen Lebensraum eines Albums, das Bewegung nicht nur ermöglicht, sondern geradezu einfordert. Zwischen elektronischer Euphorie, körperlichen Rhythmen und großen Pop-Momenten versprechen die drei Deutschlandshows im Herbst 2027 Nächte, bei denen Stillstehen kaum eine Option sein dürfte.
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