

Sein Name wird in einem Atemzug mit den großen Stars des Soul und Funk genannt: Ob Ray Charles, Count Basie, Maceo Parker, Tina Turner, The Jackson Five, James Brown, Prince oder Usher – Fred Wesley hat sie alle begleitet.
Dass er dabei sieben Jahre Musical Director und Komponist von James Brown war, ist dabei nur Nebensache. Mit James Brown und als Kopf der Begleitband, den JBs, war Fred Wesley „der berühmteste Sideman der Welt, der die geschmeidigen Grooves instrumentierte und die kühnen, chirurgisch genauen Soli beisteuerte, die die Sprache des Funk definierten“ (Rolling-Stone-Magazin).
Zusammen mit Maceo Parker spielte er eine Schlüsselrolle dabei, den Funk auf die nächste Ebene zu bringen. Wesley wird im Dokumentarfilm „Soul Power“ sowie in „When We Were Kings“ (Oscar-prämiert) und in unzähligen weiteren Dokumentarfilmen über die Funk-Musik als Wegbereiter des modernen Funk, Rap und Hip Hop zitiert.
Zahllose Hits hat er komponiert. Wesley ist aber nicht nur Autor hochgelobter Memoiren wie „Hit Me, Fred: Recollections of a Side Man“, sondern auch einer der am meisten gesampelten Bläser der Welt.
Zu den Künstlern, die seine Stücke gesampelt haben, gehören unter anderem Prince, Stevie Wonder und Michael Jackson.
Heute teilt Fred Wesley seinen Reichtum an Musikkenntnissen mit jungen Musikern und Musik-Studenten an Bildungseinrichtungen auf der ganzen Welt.
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