

Was passiert, wenn sich sechs Musiker vom deutschen Expressionismus der Künstlergruppe Die Brücke sowie vom literarischen Werk Dostojewskis inspirieren lassen? Am besten hört man es sich an: Kellermensch.
Irgendwo im musikalischen Erbe zwischen Tom Waits und Nick Cave sowie Neurosis und Tool verorten, kreieren Kellermensch seit 20 Jahren ihre eigene Nische. Musik, Literatur und Gemälde beeinflussen dabei ihre einzigartige Kunstform. Das Ergebnis ist ein Sound, der zwischen avantgardistischem Art Rock, atmosphärischem Metal, Kammermusik und experimentellem Prog landet.
Mit bisher drei veröffentlichten Alben haben die Dänen die Top 10 der heimischen Albumcharts erreicht. Nicht nur Musikindustrie und Presse zeigen Begeisterung: Kellermensch haben sich mit ihrem avantgardistischen Ansatz weltweit in die Herzen von Musikkritikern und -liebhabern gespielt.
Im April 2027 kommt die Band für zwei Shows nach Deutschland.
Kellermensch gründeten sich 2006 in Esbjerg (Dänemark): Christian Sindermann (Gesang & Pumporgel), Sebastian Wolff (Gesang & Gitarre), Jan V. Laursen (Gitarre), Claudio Wolff Suez (Bass), John V. Laursen (Kontrabass & Gitarre) und Anders Trans (Schlagzeuger).
2011: Debütalbum „Kellermensch“ — erster großer Meilenstein. Die LP landete auf Platz 18 der dänischen Albumcharts und zeigte die musikalische Bandbreite der Band, die bereits im „Intro“ des Albums deutlich mitschwingt.
Vermischung von Extremen — Kellermensch brachten brachialen Post-Hardcore („Nothing Left“, „Dead End“, „All Time Low“) mit treibenden Classic-Rock-Riffs („Army Ants“) sowie sinfonischem Avantgarde-Pop („Black Dress“, „30 Silver Coins“) zusammen. International schlugen sie damit schnell Wellen.
2017: Zweites Album „Goliath“ — mehr musikalische Fläche und Tiefe: Der wilde Sound des Debüts wird entschärft. Die Songs „Lost at Sea“, „Bad Sign“ sowie „Mediocre Man“ avancierten zu den größten Fan-Favoriten und greifen die mesmerisierenden Vibes des Vorgängers mit neuen Soundexperimenten auf.
2022: Aktuelles Album „Capitulism“ — sinfonische Klänge und balladeske Züge schmücken den Sound aus und ergänzen eine poppige Ebene. Songs wie „Mission“ oder „6705“ beweisen gleichermaßen Eingängigkeit wie Komplexität, heben sich jedoch mit einer neugefundenen Ruhe und Anmut vom Debütwerk ab.
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