

Ein Müller behauptet von seiner schönen Tochter, sie könne Stroh zu Gold spinnen, und will sie an den König verheiraten. Der König lässt die Tochter kommen und stellt ihr die Aufgabe, über Nacht eine Kammer voll Stroh zu Gold zu spinnen, ansonsten müsse sie sterben.
Die Müllerstochter ist verzweifelt, bis ein kleines Männchen auftaucht. Es bietet ihr Hilfe an—gegen ihr Halsband—und spinnt für sie das Stroh zu Gold. In der zweiten Nacht wiederholt sich das Gleiche, diesmal um den Preis eines Ringes. Darauf verspricht der König dem Mädchen die Ehe, falls es noch einmal eine Kammer voll Stroh zu Gold spinnen kann.
Diesmal verlangt das Männchen von der Müllerstochter ihr erstes Kind, worauf sie schließlich ebenfalls eingeht.
Nach der Hochzeit und der Geburt des ersten Kindes fordert das Männchen den versprochenen Lohn. Die Müllerstochter bietet ihm alle Reichtümer des Reiches an, aber das Männchen verlangt ihr Kind.
Durch ihre Tränen erweicht, gibt es ihr drei Tage Zeit, um seinen Namen zu erraten. Kennt sie ihn in der dritten Nacht, dann soll sie das Kind behalten dürfen.
Das Theater "Fairytale" Thale zeigt dieses Märchen in klassischer und liebevoller Weise.
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