

Jack White, der als jüngstes von zehn Geschwistern in Detroit geboren und aufgewachsen ist, beschreibt in „Der kleine Angsthase“ die Stimme der Oma: „Pass nur immer auf, Kleiner … Es könnte dir etwas zustoßen.“
Der kleine Angsthase fürchtet sich vor Hunden, vor Wasser und vor großen Jungen. Die Oma warnt: Hunde können beißen! Im Wasser kann man ertrinken! Die Großen werden dir weh tun! Doch weil der kleine Angsthase so große Angst hat, lachen die anderen ihn aus und rufen ihm nach: „Angsthase, Angsthase!“ Der einzige, der mit ihm spielt, ist der kleine Ulli.
Als der Onkel sagt, er solle einfach mutiger sein, klingt das leichter als getan. Denn eines Tages kommt der böse Fuchs ins Dorf und will den kleinen Ulli holen. Nun muss der kleine Angsthase all seinen Mut zusammennehmen, wenn er seinen Freund retten und den bösen Fuchs besiegen will.
„Der kleine Angsthase“ ist eine Geschichte für alle, die schon mutig sind – und für alle, die es noch werden wollen. Basierend auf dem 1963 erschienenen Bilderbuchklassiker der irischstämmigen Illustratorin und Kinderbuchautorin Elizabeth Shaw (1920–1992) widmet sich die Erzählung mit Poesie und viel Witz einem großen Problem, das nicht nur kleine Kinder haben: der Angst vor den vermeintlichen Gefahren unseres alltäglichen Lebens.
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