

„Ich sage immer: was uns beherrscht, das können wir nicht beherrschen.“ Michel
Der elfjährige Ferdinand Reille hat Bruno Houillé mit einem Stock ins Gesicht geschlagen – ihm fehlen nun zwei Schneidezähne. Dass Gewalt keine Lösung ist, finden zumindest die Eltern der beiden Jungen. Wie man das als zivilisierte Menschen macht, demonstrieren die Erwachsenen: Sie treffen sich, um den Vorfall ausführlich zu diskutieren. Sachlich, vernünftig und klug. Das zumindest ist der Plan.
Sehr schnell wird jedoch deutlich, dass hier ganz unterschiedliche Auffassungen von einem erwachsenen Umgang miteinander – ebenso wie verschiedene Ansichten über Erziehungsmethoden – aufeinandertreffen. Die Diskussion schlägt immer höhere Wellen, und es beginnt eine Gratwanderung von ganz alltäglicher Diplomatie.
In der Komödie Der Gott des Gemetzels bricht die erfolgreiche Dramatikerin Yasmina Reza auf höchst amüsante Weise die großen Konflikte der Welt herunter und schenkt dem Publikum neben einem unterhaltsamen Abend eine neue Perspektive auf sich selbst und die eigenen Herausforderungen im zwischenmenschlichen Umgang.
Noch keine Bewertungen für dieses Event.