

Die Mutter ist tot, das Haus muss geleert und verkauft werden.
Und da sind sie: die Objekte, die einen anstarren. Man hält kurz inne – und schon ist es zu spät. Schon haben sie angefangen zu erzählen, und man wird ihre eindringliche, leise Stimme nicht mehr los.
Es sind Alltagsobjekte, Lieblingsobjekte, Dinge, die von Menschen erzählen – von der Zeit, die vergeht. Sie werfen manchmal Fragen auf oder geben ihre Geheimnisse nicht preis und zeugen von der Vielschichtigkeit eines Menschenlebens.
Die Objekte zeichnen ein kaleidoskopartiges Bild von einer Frau – der Mutter der Darstellerin – und holen sie für einen Moment aus der Anonymität und den zermalmenden Rädern der Zeit heraus.
Zugleich hinterfragen die Objekte auch das Erbe, das Mütter ihren Töchtern weitergeben.
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