

Richling lässt die Masken fallen. Und hebt sie auf – für uns. Dieser Maskentanz führt direkt in das turbulente Künstlerleben des Kabarettisten, in dem Parodie und Karikatur eine dominierende Rolle spielen.
Zu Recht schreiben Kritiker nach dem Besuch seiner Bühnenauftritte, dass Richling keine Masken und Verkleidung braucht, um eine prominente Persönlichkeit zu karikieren. Aus eigenschöpferischer Kraft verwandelt er sich in jede Figur. Im TV unterstützt die Maskierung die optische Wirkung.
Kunst ist das eine. Dass Richling auch ein Leben nach der Kunst hat, beweisen die bunt durcheinandergewirbelten Lebensrandnotizen, die den Alltag des Kabarettisten zwischen Genie und Wahnsinn widerspiegeln. Es ist ja klar, dass einem Mann, dem sogar ein Papst schon auf die Wange geküsst hat – weiland die Queen bei ihrem Besuch in Stuttgart gunstvoll zugewunken hat – der passende Stoff nicht ausgeht.
Auch Politiker jeglicher Couleur fühlen sich nach seinen Porträts zu treffend dargestellt. Und selbst der durchschnittliche Fan verwechselt Richling mit den Originalen, die er parodiert.
Mathias Richling mit und ohne Maske. Live!
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