

Kristina Bogansky, Wahl-Berlinerin und seit 2017 deutschlandweit mit ehrlicher Stand-up-Comedy nach amerikanischem Vorbild unterwegs, zieht mit einer herausragenden authentischen Bühnenpräsenz das Publikum in ihre Welt.
In „Play Hard“ stellt sie sich tapfer und zeitgemäß den Fragen, die andere nie fragen – weil die wahrscheinlich einfach mit anderen Dingen beschäftigt sind. Bogansky ist so frei und übernimmt das.
Bogansky ist moderne Alleinerziehende: Mutter und Vater in einem. Dafür entwickelst du entweder einen großen Sinn für Humor oder wirst professionelle Wahnsinnige – sie hat sich für beides entschieden. Ist nicht immer einfach, aber immer ehrlich.
Natürlich ist Bogansky nicht nur Mutter, sondern auch Frau. Sie redet aber nicht über ihre Tage, denn die wiederholen sich in der Regel nur. Auch zückt sie keine Gitarre und singt feministische Hymnen, denn sie kann nur Flöte. Stattdessen kommen 1000 Perspektiven aufs Leben – etwas böse, immer selbstironisch und vor allem unfassbar lustig.
Kann man nur empfehlen: einfach „Play Hard“.
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