

Oper konzertant
Beethoven „Leonore“ – das frühe Meisterwerk Beethovens mit Dorothee Oberlinger
Dauer: ca. 3 Std. ohne Pause
„Fidelio“ kennt fast jeder. Aber wer kennt „Leonore“, ihre erste Fassung? Wenn überhaupt, hört man in Konzerten ihre Ouvertüre, aber als gesamte Oper ist sie erst in den letzten Jahren für die Bühne wiederentdeckt worden. 1805, also fast zehn Jahre vor „Fidelio“, uraufgeführt, hatte „Leonore oder Der Triumph der ehelichen Liebe“, wie Beethoven sein Werk zunächst nannte, keinen rechten Erfolg.
Das lag auch daran, dass Wien von Napoleon besetzt war und im Publikum hauptsächlich seine Soldaten saßen, nicht die Beethoven-Kenner und Fans. Aber er war auch selbst unzufrieden und wollte den dramatischen Kern seiner „Leonore“ noch stärker herausarbeiten. Dennoch zeigt auch diese erste Fassung schon Beethovens Experimentierfreude: wie er versucht, Sinfonik und Oper zu verbinden, wie er neue Wege für die dramatische Musik findet.
Für viele ist sie deshalb sogar die mutigere und unkonventionellere der beiden Fassungen. Wir haben die Barockspezialistin Dorothee Oberlinger eingeladen, die konzertante Aufführung der „Leonore“ im Rahmen unseres Beethoven-Schwerpunkts zu leiten. Für die halbszenische Einrichtung sorgt Tabatha McFadyen.
Koproduktion mit den Musikfestspielen Potsdam Sanssouci
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