

Kirill Gerstein mit Klavierwerken von Britten, Ades und Beethoven
Strahlend und energiegeladen, fast rasant eröffnet Brittens „Young Apollo“ das Konzert. Und bildet mit seiner Jugendlichkeit und Rasanz quasi den Gegenpart zu Beethovens letztem Klavierkonzert. Schon ertaubt, konnte er es bei seiner Uraufführung selbst gar nicht hören, aber ins Gehör gruben sich bereits dem damaligen Publikum die virtuosen Kadenzen ganz zu Beginn ein – völlig ungewöhnlich.
Beethovens reifes Spätwerk steht auch im Gegensatz zum Klavierkonzert des Briten Thomas Adès. Es ist teilweise so schwierig, dass es selbst Spitzenpianisten „furchteinflößend“ nennen, und setzt dem Heroischen, Machtvollen bei Beethoven etwas manisch Getriebenes entgegen.
Unser Artist in Residence Kirill Gerstein eröffnet mit diesem Konzert unseren Beethoven-Fokus anlässlich dessen 200. Todestages.
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