

Tabita Berglund dirigiert Werke von Beethoven bis Kurtàg.
Fantasie prägt dieses Programm, das in vielerlei Facetten Mut zeigt: Beethoven hatte Mut, als er mit der Chorfantasie Klavierkonzert, Kammermusik, Sinfonik und Chor in einem einzigen Werk miteinander verband und auch noch dem Klavier erlaubte, quasi mit einer freien Improvisation zu beginnen! Der Ungar György Kurtàg lässt für „…quasi una fantasia…“ Instrumentengruppen im Raum verteilen, sodass eine ganz ungewöhnliche, faszinierende Klangwelt entsteht. Und auch Richard Strauss stellte sich keine leichte Aufgabe, wenn er als noch junger Mann in „Tod und Verklärung“ musikalisch die letzten Stunden eines Künstlers, seinen Tod und die nachfolgende Verklärung schildert. Das Werk machte den Komponisten für seine sinfonischen Dichtungen schlagartig berühmt. Eine sinfonische Dichtung schließlich ist auch die „Helios“ Ouvertüre des Dänen Carl Nielsen. Er schildert in ihr den Lauf der Sonne von Auf- bis Untergang, wie er ihn bei einem Aufenthalt in Griechenland selbst erlebte.
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