Tribute to Mozart
Choreografien von Jirí Kylián (Dortmunder Erstaufführung), Tess Voelker (Uraufführung) und Uwe Scholz (Dortmunder Erstaufführung) treffen im Ballett Dortmund auf Musik von Wolfgang Amadeus Mozart. In der Spielzeit 2025/26 widmet das Ballett Dortmund diesem musikalischen Genie einen besonderen Abend.
Drei Choreografien verweben Mozart auf ihre je eigene Weise mit dem Tanz: Jirí Kyliáns Petite Mort, Uwe Scholz' Jeunehomme und eine Neukreation der jungen amerikanischen Choreografin Tess Voelker, die damit ihr choreografisches Debüt in Dortmund feiert. Auch die Werke der beiden Ballett-Koryphäen Jirí Kylián und Uwe Scholz werden im Rahmen dieses Abends in Dortmund erstmals aufgeführt.
Drei Werke, ein Abend voller Emotion
- Jirí Kylián: Petite Mort – ursprünglich für die Salzburger Festspiele zum 200. Todestag Mozarts geschaffen. Ein intensives Zusammenspiel von Tanz, Emotion und symbolischen Bildern zur Musik der Adagios aus Mozarts Klavierkonzerten in A-Dur und C-Dur: Eine fragile Welt, in der Schönheit, Verletzlichkeit und Stärke zugleich sichtbar werden.
- Uwe Scholz: Jeunehomme – Mozarts Konzert für Klavier und Orchester Nr. 9 in Es-Dur, ein Werk, das als revolutionär für seine Zeit gilt. Uwe Scholz übersetzt die Komplexität der Musik in eine klare, elegante Bewegungsarchitektur und macht die zeitlose Harmonie zwischen Klang und Tanz spürbar.
- Tess Voelker: Neukreation – eingerahmt von den beiden bestehenden Werken und als tänzerische Reflexion über die Idee der Unendlichkeit. Inspiriert von der Zeitlosigkeit in der Musik Mozarts und der mathematischen Unendlichkeit schafft Voelker ein minimalistisches Werk, in dem choreografische Strukturen und improvisatorische Freiheiten in einem harmonischen Wechselspiel verbunden werden. Mozarts Musik wird hier zur Brücke zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Eine Hommage an die Unvergänglichkeit von Kunst
Dieser Abend zeigt nicht nur Mozarts musikalische Größe, sondern auch die Kraft des Tanzes, neue Perspektiven auf das Altbekannte zu eröffnen. Ein Erlebnis für alle Sinne – und eine Hommage an die Unvergänglichkeit von Kunst.