

In Briefen, Fragmenten und Momentaufnahmen kartografiert Zambra das unerwartete Terrain der Vaterschaft: die leisen Wunder, die absurden Routinen, die Müdigkeit und die wachsende Zärtlichkeit. Vom ersten Blick in die Augen des Neugeborenen über das wiederholte Vorlesen zahlreicher Kinderbücher bis zu den unbeholfenen gemeinsamen Versuchen zu krabbeln wird jede Szene zum Teil einer Chronik, die Alltag, Erinnerung und Sprache füreinander öffnet.
In seiner Erzählung wechselt Zambra zwischen autobiografischen Momenten seines Vaterseins und eigenen Erwachsenwerdens. Dabei bringt er seine Leidenschaft für Fußball ebenso zur Sprache wie die Angst vor dem Versagen und der Entfremdung.
Eine vielschichtige Chronik des kleinen und großen Werdens.
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