

Das Ensemble CiNS (Circus im Nationalsozialismus) der Zirkusschule Seifenblase e.V zeigt seine Performance „Circus.Freiheit.
Gleichschaltung“ über das Leben der verfolgten jüdischen Circusartistin Irene Bento.
Irene Bento wurde in dem Circus Adolf Althoff versteckt und konnte den Holocaust so mit einem Teil ihrer Familie überleben.
Mit der Performance taucht das Publikum immer wieder in die bunte Glitzerwelt des Circus ein, um im nächsten Augenblick mit der bitteren Realität der Circusse im Nationalsozialismus konfrontiert zu werden.
In einer gelungenen Mischung aus diesen Elementen verzaubern die circensischen Passagen die Zuschauer*innen. Das Ensemble mit Roxana Küwen, Moritz Grenz, Florent Lestage, Michael Richter, Jonas Ellermann und Ines Rosemann schafft einen sehr emotionalen Zugang zum Thema „Circus im Nationalsozialismus“ und formuliert mit dem Stück ein entschlossenes „Nie wieder!“, das dazu ermutigt, immer dort Einzugreifen, wo Unrecht geschieht und die Menschlichkeit verletzt wird.
Ein Stück zum Nachdenken – ein Beitrag wider das Vergessen.
Im Anschluss spielt die Band Bejarano Microphone Mafia und stellt einen Bezug zur aktuellen, gesellschaftlichen Situation her. Kutlu Yurtseven und Joram Bejarano verstehen es mit ihren Texten Alt und Jung zu begeistern, stellen Fragen und regen zum Nachdenken an.
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