

Französische Kammermusik für Flöte, Oboe und Englischhorn.
Ein Konzert voller aparten Werke aus dem Umfeld der außergewöhnlichen Komponistin Lili Boulanger, die im Alter von 19 Jahren als erste Frau überhaupt den renommierten »Rom-Preis« gewann und wenige Jahre später bereits viel zu früh verstarb. Lili Boulanger war ein Wunderkind ohne Gleichen.
Mit fünf begann sie bereits ihre Ausbildung am Pariser Konservatorium. Sie lernte Klavier, Violine, Cello, Harfe und Orgel. Ihr Leben war dabei von zwei Themen geprägt: ihrem außergewöhnlichen Talent und ihrer frühen Lungenerkrankung.
Als sie den »Rom-Preis« gewann, erhielt sie auch ein Stipendium für einen dreijährigen Studienaufenthalt in der Villa Medici in Rom. Ihre Ärzte versuchten, sie von der Reise abzuhalten. Aber für sie gab es keinen Zweifel: Sie musste diese Erfahrung machen.
Am Ende hat sie über 50 Werke hinterlassen, darunter Kammermusiken, Hymnen und Chorwerke wie eine Kantate.
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