

Fil wuchs im Märkischen Viertel auf. Wie Sido entschied er sich jedoch für eine Karriere abseits des Hip-Hops. Mit 15 Jahren begann er, für die Berliner Stadtzeitung „Zitty“ Comics zu zeichnen, und erarbeitete sich damit über die Jahre einen ehrlichen, erdigen Ruhm bei seinen Mitbürgern.
Mit 25 begann er zusätzlich aufzutreten – mit Gitarre und eine Zeit lang, jetzt schon lange nicht mehr, mit einem fantastischen Stoffhai. Jetzt ist Fil über 50, sieht jünger aus (aber halt trotzdem nicht richtig gut) und hat außerdem bereits zwei Romane geschrieben. Nicht nur geschrieben, auch von einem bürgerlichen Verlag drucken lassen.
Fil ist eine Art alte Stefanie Sargnagel mit Penis, die Gitarre spielen und zeichnen kann. Er ist wie ein tropfender Hahn, der sich selber nervt. Sehr unterhaltsam für andere.
„Und noch etwas kommt in FIL zusammen: Professionalität und Dilettantismus. Das Resultat ist kultiviertes Chaos. (…) Und das ist lustig? Ich schwöre, das ist es.“ (Titanic)
„Er ist echt gut, obwohl er lustig ist.“ (Hamburger Morgenpost)
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