
Eine Femmage über die Lebensgeschichte der Bremerhavener Deern Lieselotte Bunnenberg – mit den großen Träumen eines kleinen Mädchens von der Küste, das für das Theater ihre Kinder und ihren Mann verlässt, um in Berlin ihre Chance zu suchen.
Sicherlich kein Einzelschicksal und doch exemplarisch für eine Zeit im Umbruch: Verschiedene Faktoren kommen zusammen, die die Geschichte von „Lale-Lili-Marleen“ so besonders machen.
Berlin kurz vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten: Da ist eine junge Frau, die Schauspielerin werden will, es zur Chansonette bringt und die schließlich immer wieder auf Seemannslieder abonniert und reduziert wird – bis sie ein Auftrittsverbot erhält. Doch ihre Stimme wird dennoch zur Stimme des wohl berühmtesten Liedes für die Frontsoldaten des Zweiten Weltkrieges.
Lale Andersen war mehr als ein Star: Sie war Hoffnung und Heimat, wenn ihr Lied Abend für Abend gespielt wurde. Das Lied „Lili Marleen“ schaffte es für einen Moment, die Waffen zum Schweigen zu bringen – und machte aus Feinden ein gemeinsames Publikum.
Denn das Lied und die Stimme schufen etwas, das es vorher und danach wohl nie wieder so gegeben hat: eine Insel des Friedens mitten im Krieg. Die Idee, dass ein kleines Lied so etwas vermochte, ist der Grundstein für diese „Femage“ an Lale Andersen und ihr Lied Lili Marleen.
Lale, Lili, Marleen mit Sabine Urban, Guido Fuchs und Hans-Jürgen Osmers an Klavier und Akkordeon ab Oktober im Packhaus Theater Bremen.
Die Location ist nicht barrierefrei. Rollstuhlfahrerplätze können derzeit nicht angeboten werden.
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