
Für die Kulturtafel liegt an der Abendkasse ein begrenztes Kontingent bereit.
Das diesjährige Silvesterkonzert des Bremer RathsChor präsentiert ein buntes Bouquét barocker Blüten, die nur selten in den Vorgärten der Chormusik zu finden sind.
Freuen Sie sich auf eine farbenfrohe Ouvertüre von Jan Dismas Zelenka. Mit Henry Purcell erklingt herzensehrende, eigentümliche und zugleich sehr menschliche Musik. Vertreten sein wird das Anthem „Let mine eyes shine“.
Das Hauptwerk des Abends ist „In Exitu Israel“ von Jean Joseph Cassanea de Mondonville. Es wirkt dagegen eher obskur, bricht mit einigen Traditionen und der Formstrenge der Barockzeit und ist dramatisch und opernhaft angelegt. Mondonville findet einen eigenen Stil, der sehr zugänglich für Hörende ist, und bringt den Auszug der Israeliten aus Ägypten mit viel Kreativität in Musik.
Den Abschluss bildet J. S. Bach mit der Kantate „Gottlob, nun geht das Jahr zu Ende“ — auch diese mit einigem Eigensinn ausgestattet. Die Verbeugung vor dem großen Thomaskantor weist bereits in die Richtung der Chorarbeit im neuen Jahr.
Barockorchester: Göttinger Barockorchester
Leitung: Kay Philipp Fuhrmann
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