

Feste Plätze werden vom Team des Schnürschuh Theaters zugewiesen. Wir werden bei Bedarf die Reihe A und B freischalten.
Das bedeutet: Vor der Reihe 1 werden ggf. noch Plätze verkauft.
Ivan ist Landpfarrer einer kleinen Gemeinde und kümmert sich hingebungsvoll um Ex-Gefangene, die er auf seine ganz eigene Weise versucht zu resozialisieren. In Ivans Kirche arbeiten zwei Schwerverbrecher: Der Araber Khalid, der gerne Tankstellen überfällt und wahllos auf Menschen schießt, sowie Gunnar, ein ehemaliger Tennisprofi mit Alkohol- und Esssucht sowie einer Vorliebe für nicht ganz legale Sexualpraktiken.
Nach einer Haftstraße stößt Adam hinzu, ein gewalttätiger Neonazi mit Schlägervisage und Hitlerbild. Ivan lässt nichts unversucht, ihn in ihrem grenzenlosen Optimismus wieder auf den rechten Weg zurückzubringen – doch Adam hat für das Weltbild des Pfarrers kein Verständnis. Er lebt und handelt nach dem Motto: „Der Stärkere gewinnt.“
Die Situation spitzt sich zu, alles läuft auf eine Katastrophe hinaus, bis es scheint, als mische sich der Allmächtige höchstpersönlich in das Geschehen ein.
Zwei Weltbilder treten in „Adams Äpfel“ gegeneinander an: „Gutmensch“ gegen Neonazi. Ein Duell voller Brisanz – ein bitterböses Theater-Märchen mit viel Musik und schwarzem Humor. Es geht um den schmalen Grat zwischen Glauben und Fanatismus, die Macht der Selbsttäuschung und nicht zuletzt um die Erlösung durch Apfelkuchen.
Regie: Helge Tramsen
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