

zeitguised versammelt künstlerische Positionen, die den visuellen Zustand der Gegenwart untersuchen. Statt eindeutige Narrative zu formulieren, zeichnen sie ein offenes Bild zeitgenössischer Bildpraktiken, in denen digitale Codierung und künstlerische Setzung ineinandergreifen – fragmentarisch, vieldeutig und permanent in Bewegung.
Die Ausstellung zeigt acht zeitgenössische Positionen der Künstler:innen Arno Beck, Julius Brauckmann, Roman Lang, Anna Nero, Victoria Pidust, Sabrina Podemski, Denise Werth und Lars Wolter, in denen digitale Bildlogiken, analoge Verfahren und raumbezogene Setzungen aufeinandertreffen. zeitguised lässt Stimmen mehrerer Generationen aus unter anderem Bonn, Düsseldorf, Frankfurt und Berlin in einen überregionalen Dialog treten.
Im Ausstellungstitel verdichten sich zeitgenössische Fragestellungen zu Bildlichkeit und Wahrnehmung. Der Begriff zeitguised geht zurück auf das 2001 gegründete Studio ZEITGUISED, das die Synthese von digitaler Formgebung, Materialität und non-linearer Bildproduktion verankert hat.
Kuratiert von Cáitlin Hennen
Vernissage am Samstag, 19. September ab 17 Uhr
Die Ausstellung wird durch die Stadt Bonn unterstützt