

Wie können Erinnerungen, Geschichte und persönliche Gedanken zu Texten werden? Welche Fragen und Gefühle entstehen beim Blick auf die NS-Verbrechen? Nach einem gemeinsamen Rundgang bzw. einer Beschäftigung mit ausgewählten Inhalten der Ausstellung NIE WIEDER! Gegen das Vergessen der NS-Verbrechen geht es ans eigene Schreiben: Mit verschiedenen kreativen Schreibimpulsen und Übungen entwickeln die Teilnehmenden eigene Texte. Dabei können eigene Überlegungen, Fragen, Beobachtungen und Perspektiven ebenso einfließen wie poetische oder literarische Formen.
Der Workshop bietet einen geschützten und wertschätzenden Raum, in dem unterschiedliche Zugänge und Reaktionen ihren Platz haben. So entstehen individuelle Perspektiven auf Erinnerungskultur und gesellschaftliche Verantwortung. Die entstandenen Texte müssen nicht vorgelesen werden – wer möchte, kann sie am Ende mit der Gruppe teilen.
Vorkenntnisse im kreativen Schreiben sind nicht erforderlich. Dieser Workshop schreibt gegen das Vergessen – und für eine Gesellschaft, in der Menschenwürde, Vielfalt und Demokratie nicht zur Diskussion stehen.
Leitung: Julius Esser, Autor und Slam-Poet
20 €/ermäßigt 10 €
Mindestalter der Teilnehmenden: 18 Jahre
Tickets sind an der Kasse oder im Online-Shop erhältlich.
Bei Schwerbehinderten mit Anspruch auf eine Begleitperson erhält die Begleitperson eine Freikarte (im Ausweis ist auf der Vorderseite das Merkzeichen B eingetragen).
Unsere Angebote sind für Geflüchtete kostenfrei – auch für neuangekommene Kinder, Jugendliche und Familien aus der Ukraine.
Wir bieten unsere Workshops und Führungen jetzt auch in ukrainischer Sprache an (nach Voranmeldung).
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