

CocoonDance Company
Vis Motrix
Es sind Wesen wie aus einer anderen Welt. Mit faszinierend-bizarrer Energie bewegen sie sich durch den Raum. Und erzeugen einen hypnotischen Sog, der unentrinnbar wird. „Vis motrix“ bedeutet „die bewegende Kraft“ – und zielt auf die Seele. Die Bonner Company CocoonDance erschafft in dieser Produktion Hybridwesen, die der Bewegung selbst auf den Grund gehen. Die Gruppe setzt damit ihre Suche nach dem „noch ungedachten Körper“ fort: Transhumanismus als traumatischer Tanzreigen, der das Unbewusste berührt.
Mit VIS MOTRIX schuf die Choreographin Rafaële Giovanola, Trägerin des Deutschen Tanzpreis 2027, ein Werk von hypnotischer Bewegungsintelligenz. Mit Tänzerinnen als „fantastischen Sci-Fi-Superorganismen, die dem Geheimnis des Lebens auf der Spur sind“ (Magazin tanz).
Nach Gastspielen u.a.in München, Bratislava, Salzburg, Dubai, Salvador da Bahia, Brasilia, Paris und New Dehli ist die, 2018 im Fachmagazin tanz zur Inszenierung des Jahres nominierte und 2020 zur Tanzplattform Deutschland eingeladene Produktion, jetzt in Bonn zum 83. und 84. Mal zu erleben.
Pressestimmen:
„Reine Bewegung lässt sich nicht sichtbar machen, aber wir erahnen ihre ebenso zauberhafte wie mechanische Wirkung im Innern alles Lebenden. Rafaële Giovanola bietet ihrem Publikum einen Blick auf den weiblichen Körper, wie man ihn noch nie gesehen hat. Allein für diesen visuellen Geniestreich verdient diese Produktion Beachtung.“ (Thomas Linden, Kölnische Rundschau)
„Die Tanzplattform Deutschland ist in München beeindruckend gestartet. Einer total fremdartigen Optik setzte man sich – zunehmend fasziniert – in „Vis Motrix“ der Choreografin Rafaële Giovanola aus. Ihre vier Tänzerinnen (Cocoon Dance/Bonn) liegen rücklings am Boden. Wie die Körper dann – vergleichbar elektronischen Teilchen – in unterschiedlicher Schnelligkeit, Dynamik und schritttechnischer Komplexität über eine weiße Fläche flutschen, ist sensationell.“ (Vesna Mlakar, Münchner Abendzeitung)
Die Arbeiten von Rafaële Giovanola und ihrer Kompanie CocoonDance wurden mehrfach ausgezeichnet. Nach dem Theaterpreis DER FAUST (2022) erhält Rafaële Giovanola 2027 den Deutschen Tanzpreis, die höchste Auszeichnung für Tanz in Deutschland. Der Deutsche Tanzpreis würdigt das Gesamtwerk einer Künstlerin, die den zeitgenössischen Tanz in Deutschland nachhaltig prägt und kontinuierlich weiterentwickelt. In der Mitte August veröffentlichten Kritikerumfrage „Wer ragt heraus?“ zur Spielzeit 2025/2026 des Portals tanznetz.de werden Rafaële Giovanola und CocoonDance mehrfach nominiert. CocoonDance zählt in der Kategorie „Spitzen‑Ensembles“ zu den Favoriten; Giovanola selbst wird in zwei weiteren Kategorien hervorgehoben. Für „Gravity“ (tanzmainz) erscheint sie sowohl in der Kategorie „beste Choreografie“ als auch als „beste Choreografin“. - www.cocoondance.net