

Inmitten der Französischen Revolution trifft ein Liebespaar auf Turbulenzen, die bald weit über ihre persönliche Beziehung hinausgehen und tragische Folgen haben. Puccinis Dauerbrenner ist seit über 120 Jahren fester Bestandteil von Spielplänen auf der ganzen Welt. Die Oper begeistert sowohl Einsteiger als auch Kenner.
Rom, 1800. Die Französische Revolution schlägt Wellen nach Italien, während die Kirche mit aller Kraft dagegenhält. Der Maler Cavaradossi erhält einen Auftrag für ein Altarbild, das Maria Magdalena darstellen soll. Als seine Geliebte Floria Tosca bemerkt, dass die Figur auf dem Bild einer in der Kirche betenden Frau ähnlich sieht, entfacht dies ihre Eifersucht.
Zusätzlich ist der Revolutionär Angelotti aus dem Staatsgefängnis geflohen und sucht Zuflucht bei seinem Freund Cavaradossi. Der Polizeichef Baron Scarpia nimmt die Verfolgung Angelottis auf und nutzt Toscas Eifersucht aus, um mehr Informationen zu erhalten, da er sie begehrt. Anstelle von Angelotti wird Cavaradossi festgenommen, während Tosca zu einer Befragung erscheint. Cavaradossi fleht sie an, nichts zu verraten, doch er wird gefoltert, bis Tosca nachgibt.
Cavaradossi bekennt sich nach seiner Folterung zur Revolution und wird zum Tode verurteilt. Tosca nimmt die Rettung ihres Liebhabers selbst in die Hand und geht einen Pakt mit Scarpia ein.
In der traditionellen Inszenierung von Silvia Gatto eroberte das Stück die Herzen des Bonner Publikums. Nach dem Gastspiel dieser Produktion am Antipolis Théâtre d’Antibes in Frankreich besteht nun die Gelegenheit, sie erneut in Bonn zu erleben.
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