Ein Abend für Kopf, Herz und Haltung.
Gespräch mit Christian Koll und Pia Klemp und Soli-Konzert mit Finna, Chaoze one und Habiba
Freitag, 8. Mai, 19.30 Uhr Namenlos, Bornheimer Str. 20-22, 53111 Bonn Einritt gegen Spende
Während Abschottung verschärft wird, Handlungsspielräume enger werden und rechte Narrative zunehmend gesellschaftsfähig sind, stellt sich die Frage nach Verantwortung neu: nicht abstrakt, sondern im konkreten Handeln. Was bedeutet es heute, solidarisch zu sein? Und was können wir konkret tun?
Christian Koll (Fucking Angry, Die Manfreds) stellt uns die Refugee Community Kitchen (RCK) vor: Ein Ort, der mehr ist als eine Gemeinschaftsküche in Nordfrankreich. Während die RCK für warme, nahrhafte Mahlzeiten sorgt, begegnen sich Vertriebene und Organisationen, dadurch gibt es Zugang zu medizinischer und rechtlicher Unterstützung. Und es entsteht ein Ort, an dem Menschen nicht allein sind. RCK auf Insta
Pia Klemp, Antifaschistin und Autorin, spricht über das Thema Schutzehen – damals und heute. In Zeiten von verschärften Grenzregimen, Abschiebungen und zunehmender Kriminalisierung von Solidarität stellt sie eine drängende Frage: Wie weit geht unsere Verantwortung füreinander? Und was hat Liebe eigentlich damit zu tun?
Ein Gespräch für alle, die zuhören, mitreden oder einfach verstehen wollen, was gerade passiert – und was möglich ist.
Danach wird es laut:
Finna liefert queerfeministischen Rap zwischen Empowerment, Wut und Glitzer – laut, ehrlich und kompromisslos. Finna auf Bandcamp
Chaoze One , politischer Rapper mit klarer Haltung, bringt Gesellschaftsanalyse und Musik zusammen – direkt und unmissverständlich. Chaoze One auf Bandcamp
Habiba , Rap aus Bonn über mentale Gesundheit & soziale Ungleichheit.
Der Eintritt läuft auf Spendenbasis – jede*r gibt, was möglich ist. Die Einnahmen gehen direkt an die vorgestellten Projekte.
Kommt vorbei. Hört zu. Redet mit. Tanzt. Denkt weiter.
Die Veranstaltung wird von der Rosa Luxemburg Stiftung NRW unterstützt.