Um die Wende des 20. Jahrhundert herum war Paris das Epizentrum künstlerischer Erneuerung. Während Maler wie Monet und Renoir Licht und Bewegung neu definierten, suchten Schriftsteller wie Proust nach verborgenen Tiefen des menschlichen Bewusstseins.
In der Musik verband die Wiederentdeckung Rameaus die Vergangenheit mit der Gegenwart, während Debussy und Ravel mit impressionistischen Klangfarben experimentierten. Francks Spätwerk hallte als romantisches Erbe nach – eine Ära, in der Tradition und Aufbruch in einem faszinierenden Dialog verschmolzen.
Programm
Jean Philippe Rameau
Les Cyclopes
Les tendres plaintes
Maurice Ravel
Sonatine
Claude Debussy
ausgewählte Préludes Heft II
César Franck
Prelude, chorale et fugue
Künstler
Gabriel Husson (*2005) ist Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben. Er erhielt seinen ersten Klavierunterricht mit 5 Jahren. Prägende Lehrer waren der russische Klavierpädagoge Oleg Krimer (Bonn), Marianne Reiser (Aachen) und Philippe Raskin (Brüssel). Aktuell studiert er Klavier im Bachelor bei Prof. Éric Le Sage an der Musikhochschule Freiburg. Zuvor studierte er bei dem amerikanischen Pianisten Ben Kim an der HfM Weimar.
Meisterkurse erhielt er bei Prof.Nina Tichman, Prof. Lev Natochenny, Herbert Schuch und Michel Dalberto. Er ist mehrfacher erster Bundespreisträger im Wettbewerb Jugend Musiziert, sowohl in unterschiedlichen Kammermusikkategorien als auch 2023 in der Kategorie Klavier Solo. Ebenso gewann er den WDR Klassikpreis der Stadt Münster sowie zahlreiche Sonderpreise (u. A. Hamel Stiftung; Ibach Preis; Draiflessen Preis).
Monan von Jülich (*2004) ist gebürtiger Bonner und studiert aktuell Klavier bei Prof. Hinrich Alpers an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden. Rezitale führten ihn im vergangenen Jahr unter anderem nach Paris zum Hôtel de Beauharnais auf Einladung des deutschen Botschafters. Des Weiteren ist er Mitglied des „Belvederer Kammerensemble“, das sich Musik sorbischer Komponisten widmet und mit dem er jährlich tourniert.
Seine musikalische Ausbildung begann im Alter von 6 Jahren mit Klavierunterricht bei Oleg Krimer in Bonn. Später wechselte er zu Prof. Juri Bogdanov an der Gnesin Academy in Moskau und danach zu Prof. Christian-Wilm Müller am Musikgymnasium Schloss Belvedere in Weimar bis 2023.
Monan von Jülich ist Preisträger zahlreicher internationaler Klavierwettbewerbe. Bei bislang 38 Teilnahmen an internationalen Wettbewerben gewann er 34-mal Preise. Dazu zählt der Rachmaninoff Wettbewerb in Moskau, der Steinway Wettbewerb in Hamburg, der César Franck Wettbewerb in Kraainem (Belgien), der Hans-von-Bülow Wettbewerb in Meiningen, der Bechstein Wettbewerb in Berlin und der Fryderyk Chopin Wettbewerb in Szarfarnia (Polen).