PANGEA
Inspiriert von „Pangaea” (1976) von Miles Davis
Axel Dörner (DE) – Trompete, Elektronik, Leitung
Marthe Lea (NO) – Saxophone
Thomas Lehn (DE/AT) – Analog Synthesizer
Richard Scott (US/DE) – Analog Synthesizer
Joe Williamson (CA/SE) – Kontrabass
Tony Buck (AU/DE) – Schlagzeug
Das Projekt „Pangea“ ist eine musikalische Hommage und zeitgenössische Weiterentwicklung, inspiriert von Miles Davis‘ Album „Pangaea“ aus dem Jahr 1976, das während Davis‘ elektrischer Periode aufgenommen wurde. In The Penguin Guide to Jazz schrieben Richard Cook und Brian Morton, dass Pangaeas langatmige Performances kombinierten musikalische Formen aus afroamerikanischen Genres mit Karlheinz Stockhausens Konzeption einer „Weltmusik“, die sich wie schleichende tektonische Platten bewegt.
Miles Davis stellte für den Trompeter, Pianist und Komponist Dörner zu Beginn seiner musikalischen Laufbahn einen entscheidenden Einfluss dar. Dörners Verbindung zu Miles Davis geht über den besonderen Fokus auf verschiedene Klangfarben des Trompetenspiels hinaus und umfasst eine gemeinsame Neugier bezüglich der Möglichkeiten elektronischer Erweiterung der Trompete. In diesem Sinne kann Dörners elektronische Musik als eine Weiterführung und zeitgenössische Version des Trompetenspiels von Miles Davis verstanden werden.
Das Pangea-Projekt vereint Musiker, mit denen Dörner langjährige Zusammenarbeiten pflegt. Doch diese spezielle Kombination soll eine Premiere sein und verspricht ein ganz besonderes musikalisches Ereignis zu werden.