MOMENTUM, ausgewählt zur DEUTSCHEN TANZPLATTFORM 2018, in der Zeitschrift tanz nominiert in der Kategorie „Tänzer des Jahres“, stellte den endgültigen internationalen Durchbruch des Bonner Ensembles dar.
Nach über siebzig Aufführungen auf vier Kontinenten kommt das Kultstück nun, nach einer Pause in neuer Fassung und Besetzung als MOMENTUM#2 zurück.
Angetrieben durch die, live gespielten, pulsierenden Beats von Franco Mento, verausgaben sich drei Tänzer bis zur völligen Erschöpfung. Zwischen Rhythmus und Geschwindigkeit, Lichteffekten und den treibenden Sounds geraten ihre Bewegungen zur Quelle hypnotischer Energie, die die Tänzer mit dem Publikum zu verbinden scheint: Als kinästhetisches Erlebnis im gemeinsamen Raum spürbar, überträgt sich die sich steigernde Emphase und zunehmende Verausgabung, die zum konstituierenden Moment der Inszenierung wird, immer mehr auf das Publikum und den Körper der Besucher*innen. Beruhend auf einer Recherche über Parkour, einer Sportart, die jedes Hindernis des gegebenen Raums als Quelle und Energie für immer wieder neue Bewegungsmöglichkeiten nutzt, spielt MOMENTUM mit der soghaften Faszination, die darin liegt, sich im Augenblick und im Bewegungsimpuls zu verlieren, und das Hier und Jetzt über den Körper wahrzunehmen.
Hier geht es zum Trailer von MOMENTUM https://www.youtube.com/watch?v=Dn8Mxz0Gw0s
PRESSESTIMMEN
… ein intensives kinästhetisches Ereignis, das zwischen den Tänzern und Zuschauern vibriert. (tanznetz.de) – MOMENTUM ist eine hochenergetische, mitreißende Performance. (ruhrbarone.de) – Pures Adrenalin. Pure Sinnlichkeit. (sotobosque.uy) – Eine virtuose Etüde über Bewegung und Wahrnehmung von Bewegung, die intelligent und sinnlich mit der komplexen Beziehung zwischen Tänzern und Zuschauern spielt. (General-Anzeiger Bonn) – MOMENTUM ist verkörperte Physik, im Sinn von «Impuls» oder «Schwung». Gerade so bohrt es sich auch mit dem Tanz in den «Moment», den rohen Augenblick hinein. (Zeitschrift tanz) – Unisono erlag das Publikum dem Bewegungsrausch, den drei strumpfmaskierte Jungmänner in Rafaële Giovanolas MOMENTUM-Arena entfachten. (Süddeutsche Zeitung) – Cocoon erinnert uns daran, dass zuerst die Bewegung war und dann der Mensch. (Kölnische Rundschau) – … eine fulminante Produktion, die zeigt, zu welch sinnlichen Überraschungen der moderne Tanz fähig ist. (CHOICES-Online) – Das Stück (...) entwickelt einen seltsamen Sog - wie ein gut gemachter Actionfilm, also richtiges Spektakel. (Rheinische Post) – … rauschhafte Bilder, die den Zuschauern noch lange im Kopf bleiben. (o-ton.online) – ... nach diesem vierzigminütigen Rausch sind wir hellwach statt ermüdet. Der Sog, den Musik und Tanz entfacht haben, lässt uns eins werden mit der Musik und der Bewegung. (theaterpur.net)