

Eine Lesung von Claudia Amm
Die Theater- und Fernsehschauspielerin Claudia Amm liest aus dem Buch „Iran – Die Freiheit ist weiblich“ von Golineh Atai. Die 1974 in Teheran geborene Autorin zeigt in diesem Buch, wie das Mullah-Regime seit mehr als 40 Jahren das Land im Griff hält und jede demokratische Regung erstickt.
Atai porträtiert den Iran auf ganz besondere Weise: aus dem Blickwinkel von neun Frauen. Dabei erzählt sie, wie aus der Tochter eines Geistlichen, die um ihr Recht auf Schulbildung kämpfen musste, eine international bekannte Aktivistin wurde. Ebenso schildert sie, wie eine junge, regierungsnahe Angestellte mitten in Teheran ihr Kopftuch auszog – eine revolutionäre Tat, die unzählige Iranerinnen inspirierte.
Claudia Amm ist eine deutsche Schauspielerin. Ihre Schauspielausbildung absolvierte sie von 1971 bis 1974 an der Staatlichen Hochschule Hannover / Strasberg-Institut New York und Los Angeles. Ihre Schauspielkarriere begann als Theaterschauspielerin am Schauspiel Bonn.
Es folgten weitere Theaterengagements in Bochum, Hamburg, Berlin, Düsseldorf und wieder Bochum. Mit ihrem 2022 verstorbenen Lebensgefährten Günter Lamprecht tourte sie mit zahlreichen Stücken und Lesungen.
Donja Djember, geboren 1967, ist Cellistin und Musiklehrerin in der Städtischen Musikschule Ratingen NRW. Seit 1996 verfügt sie über ein Cello-Soloprogramm mit eigenen Stücken und Improvisationen, unter anderem im Rahmen von Lesungen und Ausstellungen – stets inspiriert von den gelesenen Texten und Bildern.
Seit 2007 arbeitet sie mit ihrem Vater Mohammad Eghbal und seiner Band AHURA (Sufiworldmusic) zusammen. Seit 2010 spielt sie im Trio „lnsaDonjaKai“ (eigene Stücke) und außerdem im Projekt „Kasienki & Tuwim“.
Das Buch bietet eine einzigartige Perspektive auf den Iran, indem es die Geschichten von neun Frauen erzählt. Musikalisch untermalt wird der Abend von der Cellistin Donja Djember.
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