

Elliott Sharp (US) – 8-saitiger GuitarBass, Elektronik
Elliott Sharp kehrt mit einer Solo-Performance auf dem 8-saitigen GuitarBass mit Elektronik nach Bonn zurück. Diese von Journalisten manchmal als „urbane Ragas“ bezeichnete, nicht in eine Schublade zu steckende Musik enthält Elemente aus Noise, Rock, Free Jazz, Electronica und nicht-westlicher Musik, bleibt dabei jedoch völlig einzigartig – eine persönliche Klangwelt, die E# spontan mit einer Fülle erweiterter Spieltechniken und exotischer Klangtexturen erschafft.
Elliott Sharp ist Komponist, Produzent, Multiinstrumentalist, bildender Künstler und Autor, der die Projekte „Orchestra Carbon“, „SysOrk“, „Tectonics“ und „Terraplane“ leitet. Seine Kompositionsstrategien umfassen den Einsatz von fraktaler Geometrie, Chaostheorie, Algorithmen, genetischen Metaphern und neuen Techniken der grafischen Notation, um Werke zu schaffen, die einen synästhetischen Ansatz beim Musizieren anregen und zugleich als Netzhautkunst fungieren. Sharp wurde sowohl mit dem Berlin-Preis als auch mit dem Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet und erhielt zudem ein Guggenheim-Stipendium sowie ein Stipendium des Center for Transformative Media an der New School.
Er war bei den Festivals in Darmstadt, Donaueschingen und Huddersfield, der Ruhrtriennale 2018, New Music Stockholm, Au Printemps-Paris, der Hessischen Rundfunk-Klangbiennale und der Biennale in Venedig vertreten. Sein neuestes Buch „Feedback: Translations From The IrRational“ ist gerade 2025 bei Wesleyan University Press erschienen. Seine neueste Oper „Substance: The Infinite Spinoza“ wurde im Juni 2026 bei den New Opera Days Ostrava uraufgeführt. Er ist Gegenstand des Dokumentarfilms „Doing The Don’t“ und war in der NPR-Sendung „All Things Considered“ zu Gast.