

Im Geschichtsunterricht zeigt Lehrer Ben Ross einen Film über den Zweiten Weltkrieg und den Holocaust. Die Jugendlichen reagieren sehr unterschiedlich auf die brutalen Bilder aus den Konzentrationslagern: Während einige tief verstört sind, wirkt es auf andere eher genervt. Viele halten das Thema für längst erledigt und sind sich sicher, dass etwas wie die Nazi-Herrschaft und der Holocaust heute nicht mehr möglich wären.
Ben Ross entscheidet sich, ein Experiment durchzuführen, um den Kids deutlich zu machen, wie sehr sie sich täuschen. Dafür gründet er „Die Welle“ – eine Bewegung mit totalitären Zügen und Parallelen auch zur Hitler-Jugend. Doch zunächst merken die Jugendlichen die Gefahr nicht.
Am Anfang sind sie begeistert von den neuen Regeln, die plötzlich gelten. Diese verlangen Disziplin und Gehorsam und schaffen ein trügerisches Gemeinschaftsgefühl. Bald werden andere Schülerinnen und Schüler für „Die Welle“ angeworben. Wer sich nicht anschließt, wird wie ein Feind behandelt und ausgegrenzt.
Als das Ganze eskaliert, wird einigen jüngeren Schülern Prügel angedroht, falls sie nicht eintreten. Auch Laura wird bedroht, nachdem sie in der Schülerzeitung kritisch über „Die Welle“ berichtet.
Das Experiment ist endgültig aus dem Ruder gelaufen: „Die Welle“ wächst zu einer immer weiter anschwellenden Flut, die alles und alle mit sich fortzureißen droht. Ben Ross will es beenden, bevor jemand ernsthaft zu Schaden kommt – aber ist es dafür nicht schon zu spät?
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