

In den kommenden Jahren wird es kaum noch Überlebende des Holocaust und andere Opfer des NS-Regimes geben, die über ihre Erlebnisse berichten könnten. Wie sichern wir die Beweise an den Tatorten und schützen die authentischen Zeugnisse im digitalen Zeitalter? Diese Ausstellung stellt zentrale Fragen zu Gedenkarbeit und Erinnerungskultur und möchte die Arbeit der Gedenkstätten unterstützen, die noch heute Orte der Trauer, Bildung und Vermittlung sind.
Die Ausstellung beleuchtet die sich wandelnden Methoden der Gedenkarbeit. Die Disziplin der Kunst mit ihren vielfältigen Möglichkeiten steht hierbei im Mittelpunkt. Eine Vielzahl von Künstler*innen haben sich der Würdigung der Opfer und der historischen Spurensuche angenommen. Zudem zeigen mediale Werke und historische Zeugnisse, wie gegen das Vergessen gekämpft werden kann. Zum Schutz unserer Freiheit und Demokratie ist die Gedenkarbeit unverzichtbar.
Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft von Eva Umlauf, Präsidentin des Internationalen Auschwitz Komitees, und Staatsminister Wolfram Weimer, Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien.
Eine Ausstellung der Bundeskunsthalle in Kooperation mit der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora und freundlicher Unterstützung der Sparkasse KölnBonn.
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