

Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Frédéric Chopin (1810–1849)
Im Jahr des 200. Todestages von Ludwig van Beethoven widmet sich Pietro Massa einem Programm von außergewöhnlicher künstlerischer Dichte: Beethovens späte Klaviersonaten op. 109 und op. 110 treffen auf die vier Balladen von Frédéric Chopin.
Beethovens späte Sonaten öffnen einen Raum jenseits der klassischen Form. Sie sind geprägt von klanglicher Konzentration, innerer Einkehr und einer Sprache, die an die Grenze des Sagbaren führt. In ihnen erhält Musik eine existenzielle Ausdruckskraft, fragil, suchend und von stiller Größe.
Die vier Balladen Chopins stehen dem in nichts nach. Sie verbinden erzählerische Kraft mit poetischer Freiheit und technischer Virtuosität. Jede Ballade entfaltet eine eigene Welt zwischen Dramatik und Intimität.
Pietro Massa gestaltet diese Thematik mit einer klaren, unsentimentalen Handschrift und gerade in dieser Herangehensweise erschließt sich die emotionale Tiefe der Musik umso unmittelbarer.
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